Angela Merkel: Die Totengräberin unserer Demokratie

Der kleine Willkommensgruß, den Josef Schlarmann, Chef der Unions-Mittelstandsvereinigung,  nach Urlaubsrückkehr an die ewige Kanzlerin richtete, lautet so: „Es gibt keinerlei grundsätzliche Debatte mehr, weil alles in Frau Merkels CDU als alternativlos angeboten wird“, sagte Schlarmann. „Das ist wie in der Mensa, die täglich nur ein Gericht anbietet. Wem das nicht schmeckt, der bleibt draußen“. Natürlich wird Merkel darauf nicht reagieren, bei etwaigen Fragen mit grösster Gelassenheit und einem freundlichen Lächeln darüber hinweg formulieren. Als wenn nichts gewesen ist.

Gertrud Höhler, Literaturwissenschaftlerin und früher Beraterin Helmut Kohls, hat ein demnächst erscheinendes Buch über Frau Merkel geschrieben, das den interessanten Titel  „Die Patin“ trägt. Höhler fällt ein vernichtendes Urteil über Merkel als Totengräberin unserer Demokratie:

„Das System M etabliert eine leise Variante autoritärer Machtentfaltung, die Deutschland so noch nicht kannte. Die Diktaturen des zwanzigsten Jahrhunderts boten andere Erfahrungen, was den politischen Stil angeht – obwohl die Anklänge nicht zu leugnen sind: die Marginalisierung der Parteien, der Themenmix aus enteigneten Kernbotschaften anderer Lager in der Hand der Regentin; ihre Nonchalance im Umgang mit dem Parlament, mit Verfassungsgarantien, Rechtsnormen und ethischen Standards.“

Das folgende, kurze Video enthält einige weitere Gedanken:

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2012

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18 Kommentare zu "Angela Merkel: Die Totengräberin unserer Demokratie"

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laser
Gast
laser
3 Jahre 11 Monate her

Sie kann aber schöne Finger Pyramiden bauen.

laser
Gast
laser
3 Jahre 11 Monate her

Was hat man erwartet von ehemaliger FDJ polit-Aktivistin?

Skandalos
Gast
Skandalos
3 Jahre 11 Monate her

Die CDU ist leider geradezu eine Karikatur deutscher Untertanenmentalität. Im kleinen diskreten Kreis wird viel gejammert, aber öffentlich bildet sich keine nennenswerte Opposition.

Der allgegenwärtige Opportunismus schlägt wirklich alles. Zwecks Vermeidung schon geringster kurzfristiger Unannehmlichkeiten nimmt man katastrophale langfristige Folgen in Kauf.

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