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Aus Worten werden Taten – Die Opfer des grünen Wahns

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Von Alexander Wendt

In Belgien steht gerade ein fanatisches Naturköstler-Ehepaar vor Gericht, das ihr Baby ausschließlich mit veganer Kost fütterte, die es – weshalb auch viele Ärzte davor warnen – nicht vertrug. Das Kleinkind starb schließlich an chronischer Unterernährung, auch deshalb, weil die Eltern mit ihm , als es sich kaum noch regte, nicht etwa zum nächsten Arzt fuhren, sondern zu einem 100 Kilometer entfernten Globuli-Quacksalber.

Nimmt man den Biosprossen-Skandal von 2011 – auch als Ehec-Skandal bekannt – mit seinen 53 Toten und 3 800 Geschädigten dazu, dann haben Biowahn, militanter Veganismus, Impffeindlichkeit und Globulikasperei in Westeuropa längst mehr Tote und Versehrte gefordert als die Kernenergie (deren body count in Deutschland hartnäckig bei Null liegt).

Ich halte das deshalb für bemerkenswert, weil alle möglichen Anti-Rechts-Vorkämpfer mit Heiko Maas an der Spitze unentwegt postulieren: “Aus Worten werden Taten”. Soll bedeuten: Weil es im Internet heftige und bisweilen auch unflätige Kritik an der ungebremsten Masseneinwanderung gibt, brennen Asylheime. Nun ist der Wirkungszusammenhang hier nur schwach belegbar. Im Fall der Esoterik-Ideologie ist es weit eindeutiger, wie die grüne Propaganda für ein grundsätzlich als gut definiertes “Bio”, gegen “Agrarfabriken” und “Genfraß”, gegen die “Pharmamafia” und generell gegen die vorgeblich naturfeindliche “Chemie” tödliche Früchte trägt.

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