Nach 145 Jahren – die SPD zerbricht !

spd_plakat

Die SPD hat weniger ein Problem mit Wolfgang Clement als mit sich selbst. Ihr fällt nämlich keine Antwort auf die Frage ein, wozu sie noch gebraucht wird. Nach 145 Jahren hat sie ihr Ziel erreicht, eine sozialdemokratische Gesellschaft zu schaffen. Abgesehen von der FDP gibt es im Bundestag keine Partei mehr, die nicht mehr oder weniger sozialdemokratisch wäre.

Der ehrgeizige Buchhalter Steinbrück, Schröders Bürovorsteher Steinmeier und der biedere Kurt Beck. Ein trauriges Trio. Und die drei haben keinen Plan, wofür die SPD – noch – steht. Und so richtet sich die einst stolze Volkspartei selber zugrunde.

Die linken Sozis tanzen der Führung auf der Nase herum, sägen erst Müntefering ab und haben sich jetzt Clement vorgenommen. Es wäre aber völlig abwegig, den früheren Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister wegen seiner Warnung vor Ypsilanti ausschließen zu wollen. Diese plant erneut offenen Wahlbetrug, indem sie in Hessen weiter mit der Linken liebäugelt. Dann muß auch Ypsilanti gehen und zuvor hätte man Lafontaine, Nahles und den Bayern Stiegler rauswerfen müssen.

Ich halte nichts von Schröder, aber unter seiner Führung hätte es das nicht gegeben. Freuen sollte sich allerdings niemand. Denn was folgt auf den Kollaps der SPD? Wowereit, Gysi, Lafontaine?

Mir wird Angst und Bange.

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2008

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2 Kommentare zu "Nach 145 Jahren – die SPD zerbricht !"

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Geert
Gast

War schon lange meine Meinung: SPD und Gewerkschaften haben vor 10 Jahren ihre Ziele erreicht, damit ist ihre Existenzberechtigung weggefallen. Wenn sie noh einen Funken Anstand haben, loesen sie sich schleunigst selbst auf.

Andi B
Gast
Sie, das merkt man nun völlig klar, haben keinen Plan weshalb Menschen in die SPD eintreten. Die SPD ist die einzige von so vielen Intellektuelen Menschen im Lande unterstützte Partei die Rückrat hat! Jeder der in die SPD eintritt macht dies nicht aus nur aus wirtschaftl. Gründen (was wird aus unserem Land im intern. Vergleich), nicht nur aus sozialen Gründen wie OFt gerne behauptet (wir müssen soweit es in der soz. Marktwirtschaft geht Gleichheit schaffen, was nie das Ziel der SPD war), sondern um dem Land in der Tat etwas mehr als weniger (s. CDU,Fdp,csu…) beizutragen. Natürlich geht es um… Read more »