Auf in den Kampf gegen den Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft

Es wurde schon viel über die Amadeu-Antonio-Stiftung und ihre Vorsitzende Anetta Kahane geschrieben. Dass diese Dame acht Jahre als IM für die Stasi gearbeitet hat, ist jedermann, der sich mit dem Themenkreis beschäftigt bekannt. Dass ihre Mitarbeiterin Julia Schramm, ersichtlich von begnadetem Intellekt und auch sehr telegen, auf twitter Äußerungen von sich gibt, die das Zerbomben von Zivilisten zu “Kartoffelbrei” feiert und die selbst das Innenministerium auf demselben Kanal als „hate speech“ einschätzte und sich distanzierte, ebenfalls. Dass die Stiftung dennoch vom Familienministerium von Manuela Schwesig (SPD) mit Millionenbeträgen gefördert wird, löst da eine gewissen Sprachlosigkeit und mittlerweile auch den Unwillen von CDU-Bundestagsabgeordneten aus. All das hindert die verantwortlichen Redakteure des ARD-Nachtmagazins nicht, Gabi Bauer als Stichwortgeberin für Frau Kahane in den Ring zu schicken und darauf aufmerksam zu machen, dass sich der Rechtsextremismus jetzt ja offenbar bis in die Mitte der Gesellschaft „hineingefressen“ habe. Dass ein öffentlich-rechtlicher Sender dieser Dame und ihrer Stiftung ein Forum gibt, sollte festgehalten werden. Ebenso, wie die bahnbrechnenden Erkennnisse, die Frau Kahane in dem Interview zum besten zu geben verstand:

„Das Rechtsextreme, auch aus der Mitte der Gesellschaft, Leute einfach Flüchtlinge jagen…“

und

„Und jetzt im Internet wird es überhaupt nicht beachtet, sodaß die Leute machen können und reden können, wie sie wollen.“

Das geht natürlich nicht. Dass die Leute reden können, wie sie wollen. Da müssen sich die Reihen der Zivilgesellschaft zügig schließen und eine Aufsicht her, die schon in einer anderen, besseren Gesellschaftsordnung ihre Kompetenz bewiesen hat.

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2016

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2 Kommentare zu "Auf in den Kampf gegen den Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft"

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Christoph Voß
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Onkel Dapte
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Frau Kahane zeigt keineswegs nur im übertragenen Sinne die häßliche Fratze der Diktatur.
Sie hat sich einmal beschwert über Hinweise auf ihre Vergangenheit: Einmal Stasi, immer Stasi?
Ja, Frau Kahane, bei Ihnen ist mir noch nicht aufgefallen, daß Sie sich von der Stasimentalität abgewandt hätten.

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