Holt mal jemand den kleinen David von Correctiv aus dem Bällebad ab?

Von Henryk M. Broder

Der Mann, den sie hier sehen, ist der Kopf von Correctiv, David Schraven, und gerade in Karlsruhe auf dem Weg zum Oberlandesgericht, wo sich sein Laden, die Firma Correctiv, „verteidigen“ muss „gegen den rechten Blogger Roland Tichy“. Damit ist eigentlich alles gesagt, worum es geht. „Der möchte nämlich unsere Fakten-Checks verbieten lassen“, der Tichy, das rechte Schwein. Schraven wehrt sich dagegen, weil „Faktenchecks wichtig sind für unsere Gesellschaft“, denn nur auf der Basis von Fakten „haben wir tatsächliche Meinungsfreiheit“. Und „wenn wir einfach nur Gerüchte rausposaunen und falsche Informationen verbreiten“, führt das dazu, „unsere Gesellschaft auseinanderzutreiben und zu desintegrieren“. Dagegen tritt Schraven, der Großintegrator, mit seiner Truppe von Putzerfischen an, solchen Spaltern wie Tichy das Handwerk zu legen. Sein Geschäftsmodell, so würde es Claudia Roth sagen, ist die Denunziation im Dienste der Integration. So entsteht „tatsächliche Meinungsfreiheit“. Wo und wann hat es etwas Ähnliches schon mal gegeben? Und wie hieß die segensreiche Organisation, die sich um die Freihaltung des Schrifttums von ungeeigneten und unzuverlässigen Elementen, also Gerüchten und falschen Informationen, sorgte? Richtig! Reichschriftumskammer!

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Wie das Verfahren beim OLG Karlsruhe ausgegangen ist, können Sie in der “FAZ” oder der “Welt” lesen.

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Kommentare

  1. Habe ich das richtig gelesen?
    Tichy Das rechte Schwein. Und sie reden von spalten. Schräger geht es denn wohl nicht mehr.
    Im übrigen hat Tichy den Prozess gewonnen.

    Anmerkung: Ja und mein Freund Henryk, das Judenschwein, hat den Artikel geschrieben 🙂 Mit Ihrem Kommentar haben Sie sich keinen Gefallen getan, mein Bester. Gruss JS

  2. Rainer

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Arbeit!
    Ich hoffe, es wird noch viele solche Erfolge geben und dass dieser Laden vom Correctiv bald geschlossen wird.
    Alles Gute weiterhin.