Facebook – Am 4.7.2017 um 12.00 Uhr schlägt Deine Stunde

Von Gerd Buurmann

In den letzten Tagen wurde ich zwei Mal von Facebook gesperrt. Beide Sperrungen entbehrten jeder Grundlage und betrafen Beiträge, die nicht nur in den USA vom ersten Verfassungszusatz, sondern auch in Deutschland ohne jeden Zweifel durch Art. 5 GG (Meinungs- und Pressefreiheit) geschützt sind. Zudem verstießen sie nicht gegen die Gemeinschaftsstandards auf Facebook.

Mit Joachim Steinhöfel, der mich, sollte es Facebook tatsächlich zu einer Eskalation kommen lassen, vertreten wird, habe ich folgenden Plan ersonnen: Ich werde am 4. Juli 2017 um 12 Uhr (MEZ) genau die beiden Beiträge wieder auf Facebook veröffentlichen, die rechtswidrig gelöscht wurden und für die Facebook mich sperrte.

Der Tag ist bewusst gewählt. Es ist der Unabhängigkeitstag der USA. Der Tag, an dem Thomas Jeffersons unsterbliche Worte das Licht der Welt erblickten, wonach die Menschen gleich geschaffen und mit unveräußerlichen Rechten versehen sind und zu diesen das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück gehören. Meine Freiheit, meine „Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten“ werde ich mir auch von Facebook nicht nehmen lassen.

Sollte ich am 4. Juli 2017 oder danach für dieses Posting oder die zuvor gelöschten Berichte wieder gesperrt oder auch nur eines dieser drei Postings gelöscht werden, werden wir gerichtlich klären lassen, ob ein so ungeheuerlicher Eingriff in meine Grundrechte in Deutschland tatsächlich möglich ist. Gewinnen wir, ist das ein Sieg für die Meinungsfreiheit. Sollten wir unterliegen und der Gesetzgeber nicht unverzüglich handeln, wissen wir, was die Stunde in Deutschland geschlagen hat. Venceremos!

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20 Kommentare zu "Facebook – Am 4.7.2017 um 12.00 Uhr schlägt Deine Stunde"

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Gernot
Gast

Hallo, was ist nun daraus geworden?
“Hausrecht” ist das eine, der Anspruch “öffentlich” zu sein, ein anderer. Facebook ist keine geschlossene Gruppe. In einer solchen mag beliebig gelöscht werden. Wo aber Öffentlichkeit herrscht, kann nicht beliebig ausgeschlossen werden. Das gilt z.B. für Gaststätten,. wenn sie etwa keine Ausländer hineinlassen wollten und für den öfftl. Straßenverkehr. Von dem kann man mich auch nicht beliebig ausschließen.

laser
Gast

Jetzt bin ich aber gespannt ob mein Harmlose Kommentar hier durchgeht…..
und übrigens editieren Möglichkeit einzubauen wäre auch nicht verkehrt….

laser
Gast

Wer Fakebook benutzt ist selber schuld!!!
Dachte ich,aber jetzt hat Youtube Benachrichtigung über auf meine Kommentare
gepostete antworten blockiert,das heißt ich kann nicht sehen wenn jemand antwortet.
Dahinter,Zensur in deutschsprachigen Raum,steckt ein Verein aus Essen mit Filiale in Berlin namens “Correctiv” der sich selbst aber als “nonprofit investigative journalism” nennt.
Übrigens,um zu Erfahren was in der Name von Allah in der Welt jeden Tag passiert kann ich empfehlen bei jihadwatch/dot/org sich zu Mailingliste hinzufügen,sonst weiß man von nichts,und wer über gewollte migrations-ströme mehr erfahren will guckt dies – QTYbk2KDn7g (bei youtube).

Heike Törmer
Gast
Sehr geehrter Herr Steinhöfel,den Hammer habe ich vor einer guten Woche bei Welt online erlebt.Dort schreibe ich seit 2 Jahren reichlich und gute,im Forum sehr beliebte Kommentare. Zu der armseligen Demo in Köln,bei der Muslime offensichtlich keine Zeit hatten,zu demonstrieren,schrieb ich Folgendes:Fazit: Der Islam gehört nicht zu Europa.Ich habe nichts gegen Menschen,die ihren Glauben leben möchten,nur mögen sie das bitte in den Ländern tun,wo es zusammenpaßt.Der Kommentar kam abends um halb zehn rein und verbuchte in kurzer Zeit mehr als 150 Likes( auf WO ist das viel).Am nächsten Morgen sah ich in meinem Profil über 300 Likes ( in der… Read more »
Klaus Kalweit
Gast

Ich freue mich über jeden Widerstand! Noch nie war er so wertvoll wie heute, jedenfalls fast nie.
Ich kann berichten, wie der Deutsche Presserat mit dem Zensurproblem umgeht. Auf meine Beschwerde, daß die HAZ zahlreiche Postings, die nur Zitate von Helmut Schmidt und Martin Neuffer enthielten, gelöscht hat, bekam ich die Antwort:
“Es darf beliebig, aber nicht willkürlich gelöscht werden.”
Herrlich! Das sieht Facebook wohl ganz ähnlich. Nur wie beweise ich Willkür?
Nun ist der Presserat kein Gericht, da kommen die Richter nicht mit solchem Dummschwatz durch.

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